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Veranstaltungen

Gesundes Frühstück

Ein gesundes Frühstück ist die Grundlage für einen gelungenen Schultag. Das haben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 2a aus der Heinrich-Heine-Schule in Hanau auch gemerkt und wurden dafür nun belohnt.

Schon seit dem ersten Schuljahr sprechen die Kinder oft über gesunde und ausgewogene Ernährung und deren Zusammenhang mit Zahngesundheit. Auch darüber, dass gesundes Frühstück wichtig ist, um in der Schule konzentriert und aktiv lernen zu können. Die Kinder haben gelernt, dass zuckerhaltige Speisen und Getränke eher müde und unkonzentriert machen, knackiges Obst und Gemüse sowie Vollkornprodukte hingegen länger sättigen, die Konzentration fördern und zudem gesünder für die Zähne sind. Das haben die Kinder zuhause erzählt und gemeinsam mit den Eltern zuhause auf die Zubereitung eines gesundes Schulfrühstücks geachtet. So hat es die Klasse geschafft, dass über einen langen Zeitraum alle Kinder ein gesundes Frühstück in einer Brotbox mit Wasser oder ungesüßtem Tee mit in die Schule nahmen. Dann kam die Sonderaktion „Apfelplakat“ des Arbeitskreises Jugendzahnpflege des MKK in Gelnhausen gerade recht! Die Klasse 2a nahm mit Begeisterung am Wettbewerb teil und hat gewonnen! Diese Woche bekamen die Schülerinnen und Schüler nun ihren Preis überreicht und waren alle begeistert! Eine wiederverwendbare Brotbox mit einem gesunden und leckeren Frühstück! Natürlich achten wir auch weiterhin auf gesundes Schulfrühstück – schließlich wollen wir ja lecker frühstücken und auch besser lernen können! 12

Spielraumtheater 2.0

Das Spielraumtheater gastiert erneut an der Heinrich-Heine-Schule

Nach dem großen Erfolg und dem vielfachen Wunsch sowohl von Seiten der Schüler*innen als auch des Kollegiums, wurde wieder ein Teil des Budgets „Löwenstark“ dafür verwendet das Spielraumtheater aus Kassel zu buchen. Am 10. und 11. Mai konnten die Kinder in der Turnhalle in andere Welten eintauchen. Die jüngeren Kinder machten eine Reise in das Dorf der Tiere. Dort ist ein hungriger alter Wolf zu Besuch, der leider nur noch drei Zähne hat. Ihm ist sehr kalt und er will unbedingt in das Haus der Henne, um eine Steinsuppe zu kochen. Obwohl sie Angst hat, siegt die Neugierde der Henne auf die Steinsuppe und sie lässt den Wolf ins Haus. Nach und nach kommen alle Nachbarn dazu, sorgen sie sich doch um die Henne und ihren gefährlichen Besuch. Jeder weiß einen Verbesserungsvorschlag für die Steinsuppe und so landen nach und nach Sellerie, Zucchini, Lauch, Rüben und Kohl im Kessel. Bis die Suppe fertig ist, sitzen alle beisammen und unterhalten sich bestens. Eine Geschichte, über die man lange nachdenken kann, die viele Fragen aufwirft, spielt sie doch geschickt mit Vorurteilen und erzählt dabei eine wunderbare Geschichte über das Teilen – das nun mal nicht so einfach ist.

Nur wenige Requisiten brauchte Stefan Becker, um die Kinder der Klassen 3 und 4 mit nach Lönneberga auf den Katthulthof zu nehmen. Dort trafen sie auf Michel, der natürlich seine Müsse und Büsse dabeihatte. Die Mischung aus Schauspiel, Holzfiguren- und Schattentheater war perfekt. Der 28. Juli war ein Tag an dem irgendwie alles schief ging. Aber was konnte der Michel dafür, dass sein Papa überall im Weg herumstand und schon am frühen Morgen seinen großen Zeh in eine Mausefalle steckte, die Michel eigentlich aufgestellt hatte, um seinem Papa eine Freude zu bereiten. Eine Freude wollte der Michel seinem Papa auch bereiten, als er ihm die Schüssel mit dem Blutklößeteig zeigte...

Stefan Becker brachte mit seiner wunderbaren Art zu spielen die Kinder und die Erwachsenen zum Lachen, zum Staunen und zum Mitfühlen.

Eine sehr gelungene zweite Veranstaltung und wie heißt es so schön: Aller guten Dinge sind drei.

Demokratie inklusive!

Es erfordert Mut und Selbstbewusstsein sich vor Mitschüler*innen zu stellen, in eine andere Rolle zu schlüpfen, diese auszufüllen und vorzuspielen. Diese Herausforderung haben die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassen der Heinrich-Heine-Schule vier Tage lang in dem theaterpädagogischen Projekt „Demokratie inklusive!“ angenommen und hervorragend gemeistert.

„Du darfst nicht mitspielen, du kennst ja die Regeln nicht.“ Auch Kinder sind in ihrem Alltag Konflikten ausgesetzt - beim Spielen auf dem Schulhof etwa. An diesem Punkt setzt das People’s Theater aus Offenbach an. Das Projekt ist Träger des hessischen Präventionspreises und wurde als eines der erfolgversprechendsten sozialen Vereine in Deutschland ausgezeichnet. Die Schauspieler wollen Mädchen und Jungen vermitteln, wie Ungerechtigkeit vermieden und Einheit kreiert werden kann.

Konfliktträchtige Szenen aus dem alltäglichen Leben der Kinder stellten die Schauspieler bei ihrem Besuch an der Heinrich-Heine-Schule nach, um sie anschließend mit den Schülerinnen und Schülern zu analysieren. Was war passiert? Wie geht es einem Kind, wenn es zum Beispiel nicht mitspielen darf? Was können Kinder tun, um Ausgrenzung zu vermeiden? Wie können Konflikte konstruktiv bewältigt werden? Das Publikum durfte die Ergebnisse im Anschluss in das jeweilige Stück einbringen. Einzelne Rollen wurden dabei von den Zuschauern ersetzt und das vorgeschlagene Verhalten getestet. Ein Lösungsansatz etwa: „Wir können ihr doch die Regeln erklären, dann kann sie mitspielen.“

„Gegen Ausgrenzung und Hass zu sensibilisieren, ist uns ein Herzensanliegen. Mit unserer interaktiven Methode möchten wir den Grundstein legen, dass sich Menschen bereits in jungen Jahren füreinander einsetzen und Konflikte gewaltfrei lösen. Dabei ist uns wichtig, jedes Kind mit seinen Stärken und Ideen anzunehmen“, sagt Curtis Volk, Geschäftsführer des People’s Theater.

Auf Augenhöhe konnten sich die Schülerinnen und Schüler so über tagtägliche Konflikte austauschen. Durch die theaterpädagogischen Elemente sei es für sie leicht gewesen, in andere Rolle zu schlüpfen und verschiedene Perspektiven zu übernehmen, berichtet Schulleiterin Astrid Lütkenhaus.

Auf spielerische Weise seien das Sozialverhalten und die Persönlichkeitsentwicklung der Grundschüler gestärkt worden. Es sei gelungen, ihnen zu zeigen, wie Lösungsansätze entwickelt werden und ein friedliches Miteinander leicht umsetzbar ist.

Das Programm wird von der Partnerschaft für Demokratie Hanau zusammen mit dem People‘s Theater koordiniert und von der Schule fachlich begleitet. Finanziert wird es durch die Förderung im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesfamilienministerium und die Stadt Hanau.

Oberbürgermeister Claus Kaminsky hat es sich nicht nehmen lassen an einem Workshop als Zuschauer teilzunehmen und den Kindern im Anschluss Wertschätzung und Respekt für ihre Ideen und Ausführungen zu zollen.

Theater an der Heinrich-Heine-Schule

Im Rahmen des Projekts „Löwenstark“ konnten alle Schülerinnen und Schüler der Heinrich‐Heine‐Schule ein wunderbares Theatererlebnis genießen.

Neugierig und auch ein bisschen aufgeregt betraten die Kinder der Heinrich‐Heine‐Schule die Turnhalle, um sich ein Theaterstück anzusehen. Das Spielraum‐Theater ist ein gefragtes und international anerkanntes mobiles Theater. Ob auf dem Land oder in der Großstadt, das Spielraum ‐Theater ist auf allen Bühnen zuhause. Und am Dienstag und Mittwoch eben auf der Bühne der Heinrich‐Heine‐Schule in Hanau. Durch die neuen Kurzstücke war es möglich den Kindern Theater zu zeigen. Kleine Stücke, die für jeweils zwei Klassen aufgeführt wurden.
Die Kinder der Jahrgangsstufen 1 und 2 konnten das Stück „Der kleine Bär geht Einkaufen“, eine Geschichte über das Großwerden, komisch und gespielt mit wunderschönen Figuren, genießen. Welches Kind möchte nicht einmal Verantwortung übernehmen und etwas allein schaffen. Klar, dass das nicht immer gut geht, aber auch wenn man etwas falsch macht, kann es am Ende gut ausgehen. Einig waren sich am Ende alle Zuschauer darüber, dass jeder - „sogar Erwachsene“ - Fehler machen dürfen.
Für die Dritt- und Viertklässler wurde das Stück „Der Märchenkoch“ aufgeführt. Ein Märchenkoch? Gibt es so etwas überhaupt? Natürlich, denn immerhin spielt der Koch in vielen Märchen eine gewisse Rolle. Und wenn so ein Koch erzählt, dann verwandelt sich eine Zwiebel blitzschnell in eine liebenswerte Großmutter, aus einer Möhre nebst Radieschen wird Rotkäppchen und eine Gemüsepresse muss den Wolf spielen. Im Froschkönig muss die Spülbürste die Prinzessin spielen und der grüne Waschlappen den Frosch.

Mit größtem Vergnügen haben sich die Kinder auf diese, für viele neue Erfahrung eingelassen. Die vielen Lacher, die strahlenden Augen, der Applaus und die Frage “Kann der Mann morgen wiederkommen?“, sind Beweis für den Erfolg dieser Aktion.
(Susanne Croce)